Vorwort
„Gamer sind faul und verbringen ihren Alltag nur vor dem Computer“. Das hat sicherlich jeder Gamer schon einmal zu hören bekommen. Ich selbst bin auch ein Gamer und passe rein gar nicht in das Klischee des Kellerkindes, das schon fast an seinem Stuhl festgewachsen ist.
Deshalb verstand ich auch nie, wieso man die Schuld von Problemen, wie Vernachlässigung der Schule, Aggressivität und Unsportlichkeit, immer auf die Videospiele schob. Schliesslich habe ich mehrheitlich gute Erfahrungen mit Games gemacht und will mit dieser Arbeit erreichen, dass auch Andere verstehen, was das Gamen ausmacht und wieso es nicht zwingend schlecht sein muss.
Um mein Ziel zu erreichen, musste ich mein Wissen mit den „Unwissenden“ teilen. Der beste Weg dazu schien mir es über das Internet zu versuchen, dem Informationskanal des 21. Jahrhunderts.
Ein weiterer Grund, weshalb ich mich für das Gestalten einer Webseite entschied, war, dass ich nicht wollte dass meine Maturaarbeit, in die ich, wie ich schon von Anfang her wusste, viel Zeit investieren werde, schlussendlich nur von mir, dem Coach und dem Beisitzer eingesehen wird und dann in der Bibliothek herumsteht. Bei mir war die Note schon seit Beginn nicht das grosse Hauptziel, sondern ich wollte, neben dem Aufklären, vielleicht auch ein bisschen den Ruf meines Hobbys verbessern.
